Kräuter Yoga

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Yoga - Was mich bewegt

"Fang an!"

"Fang an!"

Ja, ich fange wieder einmal an, wenn auch zum ungezählten Male, aber nachdem in jedem Anfang ein Zauber inne wohnt….(Goethe) Und mit “Ich schaffe es, ganz bestimmt!” fange ich bewusst sehr euphorisch und motiviert an meine Yoga - und Meditationspraxis mit Disziplin und Regelmäßigkeit zu versehen. Mir ist nur allzu bewusst, dass solch eine Flamme der Begeisterung im kleinsten Lüftchen des Alltags leicht wieder erlöschen kann, ich habe schon viele davon ausgeblasen. Aber mit der neuen Begeisterung gibt es jetzt auch wieder Feuer. Nun gilt es mit dem Sammeln von Feuerholz anzufangen um das gerade wieder entfachte Feuer auch am Leben zu erhalten, und das, ja, das ist meine Herausforderung. Ich versuche so mir mit dem Spruch: „ Fang einmal irgendwie an, dann kommt die Sache von ganz allein in Fluss“, selbst Mut zu machen und so - fang ich an. Vom Gesang einer Amsel lasse ich mich morgens aus dem Bett locken und setze mich auf meine neue Yogamatte aus Jute, die ich mir für mein erneutes „Fang an!“, geleistet habe. Eingekuschelt in einen Meditationsschal begebe ich mich in den kreuzbeinigen Sitz mit der Vorstellung, dass der Scheitel mit einem goldenen Faden nach oben gezogen wird. Dabei versuche ich meine Wirbelsäule so gut wie möglich aufrecht zu halten, die Schultern aber locker zu lassen. Mit meiner ganz persönlichen Handhaltung versuche ich mich ganz auf mein Sein zu konzentrieren. Dabei lege ich meine linke Hand aufs Herz mit der gefühlten Aufforderung: „Öffne dein Herz!“, die rechte Hand auf den Bauch um den gewölbten Nabel beim Einatmen zu spüren, mich selbst. Das hilft mir im Speziellen ungebetene Gedanken wieder rasch zu verabschieden. Das mir selber Zulächeln und mich über mich freuen versuche ich im 3. Auge, zwischen meinen Augenbrauen im Innern des Kopfes, zu lokalisieren. Für den Anfang reichen mir für diese Praxis an die 10 Minuten und ich bin stolz auf mein „Fang an!“ Ok, jetzt aber zur Herausforderung - das tägliche Tun, das Feuer am Brennen erhalten. So dann: „Ich freue mich sehr über etwaige Anregungen und Erfahrungen deinerseits um gemeinsam leichter auf dem Weg zur Glückseligkeit mittels Yoga zu gelangen. Gemeinsam schaffen wir es, ganz bestimmt!“ Soham

"Ich schaffe es, ganz bestimmt!"

"Ich schaffe es, ganz bestimmt!"

“Ich schaffe es, ganz bestimmt!”, der Spruch auf meinem Badezimmerspiegel und mein innerer Schweinehund wetten nahezu jeden Morgen, wer wohl dieses Mal über die tatsächliche Ausführung meiner Yogapraxis gewinnen wird. Es liegt auf der Hand, aber drei mal darfst du raten, bevor du weiter liest, dass …….. nun ja, leider allzu oft der Schweinehund sich ins Fäustchen lacht. Dabei war vor einigen Jahren meine Motivation durchaus vielversprechend. Ich litt unter heftigen Rückenschmerzen, die mich einige Wochen arbeitsunfähig machten. Darauf folgten mehrere Therapien und nachdem die Entzündungen im unteren Wirbelsäulenbereich abgeklungen waren, stieß ich auf eine vielversprechende Definition von „Yoga“ - der Weg zum Glück. Demnach gelingt mit Yoga Heilung und die Wiederherstellung des Gleichgewichts der Gesamtpersönlichkeit, wobei jedes Individuum mit seiner einzigartigen Konstitution und Lebenserfahrung akzeptiert wird. Der Zustand von „Ananda“ – Glückseligkeit kann erreicht werden und entspricht zufolge der Yogatradition unserer wahren Natur. Wenn mich da Yoga nicht bewegt, was dann? Und „Ich schaffe es, ganz bestimmt!“, soweit zu meiner ehrlich gemeinten Affirmation. Somit ging ich voll Elan ans Werk und besuchte regelmäßig einmal pro Woche eine Hatha Yoga Klasse. Dort wurden Elemente aus dem Gesundheitsyoga auf für mich ansprechende Weise unterrichtet. Ich wiederholte dann auch zu Hause sogar die eine oder andere Übung, die mir angenehm war, beziehungsweise meinen Rücken stärkte. Die nötige Disziplin um den Zustand der inneren Mitte zu erreichen, geschweige denn auf Dauer zu erhalten, brachte ich bis dato leider noch nicht auf. Dennoch bin ich überzeugt, dass ich es schaffe diese Disziplin aufzubringen, wenn ich nur nicht aufgebe, es immer wieder zu versuchen, denn aufgeben, …. tut man bekanntlich nur Briefe. Und genau das ist jetzt meine Motivation diese Zeilen zu schreiben, eben als Hilfestellung um mich in diesen ersehnten harmonischen Yogazustand zu bringen. Ich freue mich sehr über etwaige Anregungen und Erfahrungen deinerseits um gemeinsam leichter auf dem Weg zur Glückseligkeit mittels Yoga zu gelangen. „Gemeinsam schaffen wir es, ganz bestimmt!“ Soham

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